Zu - Frieden - heit
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- vor 19 Stunden
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Kraft- und Mutmachwort für den April

Quittenbaum in unserem Garten
Hast du gewusst, dass Zufriedenheit uns ruhiger macht – gerade in unruhigen Zeiten?
Kurz vor dem 1. Mai teile ich gerne mein nächstes Kraft- und Mutmachwort mit dir. Es gäbe einige aktuelle Begriffe, die sich ebenfalls lohnen würden, darüber nachzudenken. Und doch habe ich mich für dieses bestimmte Wort entschieden: Zu-Frieden-heit.
Dabei liegt mein Fokus vor allem auf dem Mittelteil: Frieden.
Denn es ist für mich schwer zu verstehen, warum wir Menschen es im Jahr 2026 noch immer nicht schaffen, miteinander in Frieden zu leben. Wir machen enorme Fortschritte in Medizin und Technik, stehen kurz davor, den Weltraum für viele zugänglich zu machen – gleichzeitig erleben wir Krieg, Zerstörung und Leid.
Und oft geht es dabei nicht nur um Konflikte an sich, sondern um Macht und Geld. Während einige immer mehr profitieren, verlieren andere alles. Die Leidtragenden sind diejenigen, die ohnehin schon wenig haben: Menschen, die Hunger leiden, ihre Heimat verlieren oder in zerstörten Städten ums Überleben kämpfen.
Und auch hier in unserem Land stehen wir nicht einfach daneben. Selbst in der Schweiz wird aufgerüstet. Geld fliesst in Sicherheit und Waffen – und fehlt gleichzeitig dort, wo es für viele ein gutes Leben ermöglichen könnte.
Das macht etwas mit mir. Vielleicht auch mit dir.
Ja, eigentlich macht es mich wütend und ohnmächtig. Und wenn ich dann noch manche Aussagen von Politikerinnen und Politikern höre, fällt es mir schwer, Zuversicht zu spüren.
Doch jede und jeder Einzelne kann durch kleine Gesten und kreative Ideen den Frieden stärken.
Denn Frieden ist nicht einfach die Abwesenheit von Krieg. Frieden ist nicht nur etwas, das im Aussen entstehen muss. Er beginnt im Inneren. Bei mir.
Zu-Frieden-heit.
„Friede ist nicht Abwesenheit von Krieg. Friede ist eine Tugend, eine Geisteshaltung, eine Neigung zu Güte, Vertrauen, Gerechtigkeit.“
(Baruch de Spinoza, niederländischer Philosoph, 1632 – 1677)
Diese Worte sprechen mir aus dem Herzen. Denn ich merke: Wenn ich zufrieden bin, verändert sich etwas. Ich fühle mich wohl in meiner Haut und bin weniger darauf angewiesen, was andere denken. Ich werde ruhiger. Ich vergleiche mich weniger. Ich habe weniger das Gefühl, kämpfen zu müssen oder ständig mehr zu brauchen.
Das bedeutet nicht, dass mir egal ist, was in der Welt passiert. Im Gegenteil. Aber ich glaube, dass es einen Unterschied macht, aus welcher Haltung heraus wir leben und handeln.
Und vielleicht beginnt Frieden genau dort.
Nicht als grosse Lösung für alles –sondern als Anfang.
Vielleicht ist dieser Mai eine Einladung:
Frieden nicht nur zu fordern, sondern ihn im Kleinen zu leben.
In dem, was wir denken. In dem, was wir sagen. Und in dem, wie wir miteinander umgehen.
TIPP
Überlege dir einen Moment:
Kennst du das Gefühl von Zufriedenheit?
Wann warst du das letzte Mal so richtig zufrieden?
Wo kannst du heute einen kleinen Moment von Zufriedenheit zulassen –
und damit ein Stück Frieden?
Frieden beginnt nicht irgendwann, oder irgendwo. Er beginnt in dir.
Schreibe mir per E-Mail info.lebensereignisse@gmail.com, falls du informiert werden möchtest, wenn ein neuer Blogartikel erscheint. Gerne nehme ich auch Anregungen entgegen.



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