Willkommensfeier oder Taufe – so oder so den Beginn des Lebens feiern
- infolebensereignis
- 23. Feb. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 23. Mai 2025

Hast du gewusst? Gemäss Bibel wurde Jesus von seinem Cousin Johannes im Jordan (Fluss in Israel) getauft – und das, als er bereits etwa 30 Jahre alt war. Durch die Taufe wurde er mit der Kraft des Heiligen Geistes gestärkt. Von diesem Moment an, begann er öffentlich zu wirken.
Auf dieses Ereignis sind die Taufen in unseren christlichen Kirchen zurückzuführen. Aber statt der traditionellen Taufe, können sich Eltern heute auch für eine freie Willkommens-feier entscheiden.
Die Geburt eines Kindes ist ein Wunder – ein kleiner Mensch betritt die Welt, und mit ihm beginnt eine Reise voller Liebe, Hoffnung und Möglichkeiten. Viele Eltern verspüren den Wunsch, diesen so bedeutenden und lebensverändernden Moment mit Familie und Freunden auf besondere Weise zu feiern und ihr Kind im Kreis ihrer Liebsten willkommen zu heissen. Doch welche Zeremonie passt am besten?
Die Taufe ist in allen christlichen Konfessionen ein wichtiges Sakrament mit jahrtausendealter Tradition, während eine Willkommensfeier eine freie, individuell gestaltbare Alternative darstellt. Abgesehen von der religiösen Bedeutung der Taufe haben beide Rituale eines gemeinsam: Sie heissen das Kind in der Familie und Gemeinschaft willkommen und drücken aus, dass es geliebt und behütet ist.
Taufe – Ein Sakrament mit tiefer Bedeutung
Für viele Eltern spielt der Glaube eine wichtige Rolle. In der katholischen, reformierten, altkatholischen und methodistischen Kirche gilt die Taufe als Sakrament – ein sichtbares Zeichen der Aufnahme in ihre christliche Gemeinschaft. Durch das Übergiessen mit Wasser und verschiedenen Zeichenhandlungen wird das Kind in die Kirche aufgenommen und mit Gottes Liebe verbunden.
Die Entscheidung für eine Taufe ist auch eine bewusste Wahl, das Kind mit religiösen Werten aufwachsen zu lassen.
Willkommensfeier – Eine freie Alternative
Nicht alle Familien fühlen sich einer Religion oder Konfession verbunden oder möchten ihrem Kind die Freiheit lassen, später selbst über seinen Glaubensweg zu entscheiden.
Eine Willkommensfeier bietet daher eine wunderbare Möglichkeit, das Kind ohne kirchlichen Bezug in der Familie und im Freundeskreis willkommen zu heissen und den Start ins Leben mit Familie, Gotte und Götti dennoch besonders zu feiern.
Diese Zeremonie wird individuell gestaltet – mit persönlichen Worten, Musik, Ritualen wie dem Anzünden einer Kerze, der Bedeutung des Namens, oder Wunschtexten sowie Beiträgen von Familie und Paten. Auch kann nach Wunsch ein Segensritual Bestandteil der Feier sein.
Es geht darum, das neue Familienmitglied willkommen zu heissen und seinen Lebensweg bewusst zu feiern – mit all den Menschen, die es begleiten werden.
Was passt zu uns? Eine persönliche Entscheidung
Ob Taufe oder Willkommensfeier – beide Zeremonien haben ihren eigenen Wert. Eltern sollten sich fragen:
· Möchten wir unser Kind bewusst in eine Glaubensgemeinschaft aufnehmen lassen?
· Ist uns eine freie, weltliche Feier lieber?
· Welche Werte und Wünsche möchten wir unserem Kind mitgeben?
Es gibt kein Richtig oder Falsch – wichtig ist, dass die Entscheidung aus dem Herzen kommt. Denn am Ende zählt vor allem eines: dass das Kind in Liebe aufgenommen wird und seinen Platz in der Familie und Gemeinschaft findet.
Ein kleiner Tipp:
Ob mit Wasser besiegelt oder einfach mit Liebe umarmt – der Beginn einer Lebensreise ist so oder so ein Moment, der gefeiert werden darf. (siehe unter «mein Angebot»: Willkommensfeiern)
und übrigens... segnen darf jeder Mensch. Mehr darüber in meinem nächsten Blog. Melde dich per
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